Wie lange trägt eine Katze?

Katze schaut

Wann genau eine Katze geschlechtsreif ist, hängt von der jeweiligen Rasse ab. Bei Siamkatzen kann dies bereits ab dem 6. Monat möglich sein. Zu erkennen ist dies an einem bestimmten Verhaltensmuster, wenn sie besonders „rollig“ sind. Im Jahr ist es möglich, dass Katzen zwei Mal trächtig sein können, besonders wenn es sich um Freigänger handeln, die jeden Tag frei in der Gegend rumlaufen können. Gesteuert wird dieses Verhalten durch das Tageslicht. Bei „Hauskatzen“ sieht es anders aus, diese können sogar noch häufiger rollig werden, wenn sie häufig dem künstlichen Licht ausgesetzt sind. Die Tragezeit liegt bei Katzen in einem Bereich von etwa 60 bis 70 Tagen.

Trächtige Katze – Die Anzeichen

Wenn eine Trächtigkeit bei Katzen vorliegt, kannst Du dies an markanten Anzeichen erkennen. Zum einen ist ein deutliche Anschwellungen der Zitzen am Bauchbereich zu sehen, welche sich außerdem ziemlich rosa färben. Etwa nach 5 Wochen fängt der Bauch an zu wachsen und zwar deutlich, zudem nimmt die Katze bis zu zwei Kilo an Gewicht zu. Die Katze hat zudem einen gesteigerten Appetit, was sich bis zum Ende von der Trächtigkeit auswirkt. Durch die Essen legt sie sich Reserven an, welche für die eigentliche Geburt und Stillzeit benötigt werden. Weitere Anzeichen für eine bestehende Trächtigkeit sind ständige Stimmungsschwankungen, wie sie häufig auch bei Menschen vorkommen. Auf der einen Seite sucht die Katze zwar körperliche Nähe und möchte gerne kuscheln, doch dann zieht sie sich total zurück und möchte komplette Ruhe haben. Bei Katzen ist es auch möglich, dass sie sich während dieser Zeit häufiger übergeben müssen.

Besondere Anforderungen einer trächtigen Katze

Für eine trächtige Katze ist vor allem Ruhe sehr wichtig, außerdem benötigt diese während der Zeit hochwertiges Futter. Während der „Schwangerschaft“ benötigt die Katze deutlich mehr an Kalorien, daher sollten die Hinweise auf mögliche Fütterungsmengen an der Verpackung außer Acht gelassen werden. Wichtig ist, dass Du mehrere kleine Portionen an die Katze verfütterst, denn größere könnten nur lange herumstehen. Damit die Milchproduktion bei der Katze auf Hochtouren laufen kann, wird viel Energie benötigt. Die Katze sollte daher soviel an Futter erhalten, wie sie es möchte. Mit der Zeit wird sich das Fressverhalten wieder normalisieren und die Katze geht auf ihr ursprüngliches Essensniveau zurück. Du solltest darauf Rücksicht nehmen, dass die schwangere Katze einen stetigen Rückzugsort hat. Außerdem wird das Tier versuchen sich ein geeignetes Nest zu erstellen, wo sie später den Nachwuchs zur Welt bringen kann. Dabei helfen können ihr zum Beispiel Körbe, Kartons oder auch Kisten wo sich eine weiche Decke drin befindet.

Die Geburt kündigt sich an

Eine bevorstehende Geburt bei einer Katze kannst Du recht genau berechnen, denn es gibt einige markante Anzeichen dafür. Das Tier wirkt total unruhig und läuft einfach umher, ohne ein konkretes Ziel zu haben, außerdem sind ständig Geräusche zu vernehmen, die abgegeben werden. Der Appetit geht deutlich zurück und die Katze will fast gar nichts mehr fressen. Etwa 24 Stunden vor der Geburt geht die Körpertemperatur zurück, dabei ist die Katze ständig mit sich selbst beschäftigt, wie zum Beispiel aufs Katzenklo gehen ohne dass sie wirklich muss.

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