Wie oft Katze entwurmen?

Ob Senior oder Jungtier, Stubentiger oder Freigänger – viele Katzen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit Würmern. Dies sind vor allem Spulwürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer. Diese Parasiten können bei den Tieren zu gesundheitlichen Schäden. Und auch du als Tierhalter bist durchaus gefährdet. Zum Schutz von Tier und Mensch sollte die Katze daher hin und wieder eine Wurmkur erhalten. Wie oft eine Katze entwurmt werden sollte, hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu gehören das Alter des Tieres, die Haltungsart und auch das Risiko der Ansteckungswahrscheinlichkeit.

Kleine Katzen und Freigänger – hohe Ansteckungsgefahr

Groß ist die Ansteckungsgefahr mit Würmern vor allem bei Freigängern. Diese sind oftmals auch Aasfresser bzw. jagen häufig Mäuse. Diese Beutetiere sind aber häufig mi Wurmzysten infiziert. Zudem kommen Freigänger häufiger auch mit Kot anderer verwurmter Artgenossen in Kontakt. Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Katzenwelpen. Diese können sich schon über die Muttermilch anstecken. Hier handelt sich in der Regel um Spülwürmer. Bandwürmer indes werden häufig durch Flöhe übertragen. Auch hier sind wieder vor allem Freigänger stärker gefährdet als Stubentiger.

Katze – Wie oft entwurmen?

Wer Besitzer eine Freigänger-Katze ist, der sollte mindestens 4 Mal im Jahr das Tier entwurmen. Das heißt alle drei Monate ist eine Wurmkur fällig. Reine Wohnungskatzen benötigen nur 1 bis 2 Mal im Jahr eine Wurmkur. Sollten Beobachtungen hinsichtlich der Kotablage aber ergeben, dass ein Wurmbefall vorliegt, sollte das Tier natürlich umgehend entwurmt werden. Dies gilt auch für die Mit-Tiere im Haus, also alle anderen Katzen im Haushalt oder den Haushund. Wir die Katze mit rohem Fleisch bzw. Inneren gefüttert, sollten allerdings auch Stubentiger häufiger als 1 bis 2 Mal im Jahr entwurmt werden.

Katzenkinder solltest du, wenn sie von der Mutter getrennt wurden bzw. direkt vom Züchter kommen und du die Katze zu dir in den Haushalt holst, umgehend entwurmen. Hier spielt auch der Stress eine Rolle, der mit einem Umzug und der Trennung vom Muttertier verbunden ist. Denn Stress kann durchaus den Wurmbefall auslösen.

Prävention oder Behandlung

Eigentlich kannst du dir recht gut merken, wann die Katze das letzte Mal entwurmt wurde. Wenn du einen Freigänger dein eigen nennst, ist es allerdings schwer das punktgenaue Datum von vor 3 Monaten mit der Entwurmung anzusetzen. Denn häufig kommen Freigänger über Tage hinweg nicht nach Hause. Doch auf einige Tage mehr oder weniger kommt es nicht an. Wichtig es vielmehr, dass du darauf achtest, dass einem Wurmbefall vorgebeugt wird. Du kannst hier ruhig ein bisschen lockerer sein und eine Wurmkur erst dann anwenden, wenn du merkst, dass das Tier bereits von Würmern befallen ist. Doch bevor der Befall zu stark wird und dem Tier schaden kann, solltest du eine Wurmkur auf jeden Fall umgehend anwenden.

Wurmkur einer Katze vor der Reise ins Ausland

Unabdingbar ist eine Wurmkur, wenn du mit der Katze verreisen möchtest. In vielen Ländern herrschen strenge Vorschriften für die Einreise, wie auch in Deutschland für Katzen aus anderen Ländern. Geh daher mit der Katze vorher auch zum Tierarzt, damit dieser dir auch bestätigen kann, dass du die Wurmkur durchgeführt hast.

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